Sortiment

Der Kunde findet bei uns ein umfangreiches BioSortiment, das von unseren Grosshändlern Naturkost West in Duisburg und Naturkost Elkershausen (bei Göttingen) geliefert wird.

Unsere GreenOrganic-Produkte sind die Eigenmarke von Naturkost West und vergleichbar mit den BioladenProdukten vom Großhändler Weiling. Wir haben uns bewußt für diese beiden Großhändler entschieden, um eine Differenzierung zu den beiden örtlichen Marktbegleitern zu haben.

Unsere Leitsätze bei der Sortimentsgestaltung:

  1. Saisonales Sortiment hilft der Umwelt und Geld sparen

So findet der Kunde in unserer Obst- und Gemüseabteilung manche Erzeugnisse nicht ganzjährig.

Beispiel Kiwis:

Diese kommen zur Winterszeit aus Italien und das Stück kostet -,29 €. Im Sommer gibt es Kiwis aus Neuseeland, das Stück für ca. -,70 €. Wegen der Transportwege und des Preises gibt es erst wieder ab November Kiwis bei uns im Biomarkt.

Beispiel Äpfel:

Ebenso verhält es sich mit den Äpfeln, diese kommen ab Mai aus Argentinien und Neuseeland,  dann führen wir nur noch eine Apfelsorte (weil Äpfel werden ganzjährig nachgefragt). Ab Anfang August gibt es wieder die ersten europäischen Äpfel (sogar schon regional vom Obsthof Pohlmeyer). Dann wird das Apfelsortiment auf 3-4 Sorten ausgebaut.

2. Regional ist die bessere Wahl

Bedingt durch die Knappheit an heimischen Bioerzeugnissen, sowie der Kosten inländischer Bioerzeugnisse,  werden immer mehr Bio-Erzeugnisse importiert.

Wir lehnen Buchweizen aus Kasachstan, Leinsaat aus Moldawien  usw. ab und setzen verstärkt auf heimisches Getreide.

Dieses ist dann  zwar teurer, jedoch garantiert Bio und die Wertschöpfung geschieht in unserem Land.

3. Kleine Anbieter haben Vorrang

oder auf der Suche nach dem Ursprünglichen

Das jahrzehntelange Biowachstum hat auch Spuren bei den Herstellern hinterlassen.

Es fing in der heimischen Küche an, mit Marmelade kochen und mittlerweile ist daraus ein mittelständisches Unternehmen mit 80 Mitarbeitern geworden. Wenn solch ein Unternehmen dann an Finanzinvestoren verkauft wird, bei denen die Rendite im Vordergrund steht, ist es Zeit für uns, den Hersteller/Anbieter zu wechseln.

Es gibt da eine münsteraner Molkerei, die einen ungesüßten Naturjoghurt mit Früchten anbietet und auf der Zutatenliste ist Zucker aufgeführt. Nach Rücksprache mit besagter Molkerei wurde uns gesagt, dass die Früchte der Joghurts gesüsst wurden.

Das Etikett (mit ungesüsstem Naturjoghurt) mag juristisch in Ordnung sein, jedoch solch grenzwertige  Etiketten/Produkte muten wir unseren Kunden nicht zu. Also wurde ausgelistet.

Desweiteren befindet sich auf dem Etikett dieser besagten Molkerei immer noch der Name des  ehemaligen Besitzers, obwohl dieser schon über ein Jahr dort nicht mehr Geschäftsführer ist, weil sein ehem. Unternehmen seit 3,5 Jahren einem franz.Molkereikonzern gehört.


Bei uns sucht der Kunde verzweifelt eine Wagner-Biopizza. Die Fa. Wagner wurde von Nestle gekauft und wir arbeiten nicht mit dem Nestle-Konzern zusammen. So gibt es bei uns die Heisszeit-Pizza , aus einem Berliner Familienunternehmen.

http://heisszeit.com/index.php

Wenn ein konventioneller Hersteller eine Fertigungslinie auf Bio umstellt, weil Bio garantiertes Wachstum bedeutet, seine Produkte noch mit pfiffigem Marketing/Verpackung versieht, gehen bei uns die Alarmglocken an.

So sind wir permanent auf der Suche nach kleinen Anbietern, bei denen grüne Denkweise und Handarbeit noch in ihrem Erzeugnis stecken.

4. Sonderwünsche von Kunden

ist die beste Sortimentsergänzung.

Circa 10% unseres Sortimentes basiert auf Kundenbestellungen.

Wir haben immer ein offenes Ohr für Ihre Wünsche und in der Regel können wir Ihren Wunsch erfüllen. Dann steht Ihr Artikel im Regal und andere Kunden greifen dann auch gerne zu.

 

 

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